An diesem Pilotprojekt soll in exemplarischer Weise versucht werden, durch Beteiligung aller Player einer strukturschwachen Einkaufsstraße neue Dynamik zu verleihen. Wesentlich dabei ist, dass auf bestehende Initiativen und Strukturen aufgebaut wird und eine Vernetzung bzw. Stärkung derselben erreicht werden soll.
Im Rahmen des Projektes „lebendige Straßen” wird auf die enge Kooperation der drei Straßen – Hernalser Hauptstraße, Lerchenfelder Straße und Wallensteinstraße – besonderer Wert gelegt.
Neben dem Versuch, die Attratktivität der Standorte als Einkaufsstraßen für die jeweiligen Zielgruppen zu erhalten bzw. zu erhöhen, sollen auch alternative Nutzungsmöglichkeiten im Sinne einer „lebendigen Straße” entwickelt werden. Dabei ist selbstverständlich auf die Bedürfnisse möglichst aller Beteiligter Rücksicht zu nehmen. Ein wesentlicher Aspekt ist der Umgang mit leerstehenden bzw. untergenutzten Erdgeschoßzonen und der damit verbundenen Verödung des angrenzenden öffentlichen Raumes.
Durch die breite Einbindung möglichst aller Personen und Institutionen steht neben der Stärkung des Standortes selbst vor allem auch der Aufbau und die Institutionalisierung eines nachhaltigen Netzwerkes für die jeweiligen Straßen und ihr Umfeld im Mittelpunkt der Anstrengungen. Es soll eine Struktur im Sinne eines alle Bereiche umfassenden „Gebietsmanagements” geschaffen werden, das möglichst viele teilweise bereits aktive Player miteinschließt. Die Entwicklung der „lebendigen Straßen” könnte zweifelsohne positive Auswirkungen nicht nur auf die angrenzenden Baublöcke, sondern auf den gesamten Bezirk haben. Synergien und Imagehebung liefern wertvolle Impulse.
Ziel des Pilotprojekts ist, weiterführende und selbsterhaltende Strukturen und die Entwicklung neuer Anreize bzw. Fördermodelle für Hauseigentümer und GeschäftsinhaberInnen zu schaffen.
Ein wesentlicher Aspekt des Gesamtprojektes „lebendige Straßen” ist die Kooperation aller drei teilnehmenden (Einkaufs-) Straßen und Bezirke. Die unterschiedlichen Modelle, die für die drei Straßen entworfen werden können als „best-practise” festgehalten werden.